Angst vor Hunden

Angst vor Hunden

Die Angst vor Hunden wird meistens höchstens Kindern zugestanden, es gibt aber auch Erwachsene, die betroffen sind. Das Problem liegt zum Beispiel darin, dass der Halter seinen Hund lange und gut kennt, aus diesem Grund hat der Hundehalter keine Angst vor dem Hund.

Angst vor HundenWenn dieser friedliche Hund beim Gassi gehen fremde Personen mit einer Hundephobie trifft, kann es sein, dass in dem Schoßhund der Jagdtrieb geweckt wird.

 

Es folgt ein Bespiel: Ein grundsätzlich friedlicher Hund läuft „bei Fuß“ mit dem Halter, der diese Verhalten mit dem Hund in der Hundeschule trainiert hat, durch den Park. Plötzlich läuft ein Jogger vorbei und der gut erzogene Hund beginnt sofort und ohne Vorwarnung, dem Jogger hinterherzulaufen.

Weil der Jogger zu den Leuten gehört, die Angst vor Hunden haben, kann es sein, dass er immer schneller läuft, weil er dem Hund entkommen will. Der Hund findet das „Spiel“ toll und rennt rasant dem Jogger, der immer mehr Angst bekommt, hinterher.

Die Angstspirale kann nur dann unterbrochen werden, wenn der Hundehalter gezielt eingreift und den Hund zurückpfeift und an die Leine nimmt. Leider greifen nicht alle Hundehalter sofort ein und alle Personen, die unter einer extremen Angst vor Hunden leiden, haben nun ein weiteres negatives Verhalten von Hunden erfahren, dass die Angst vor den Vierbeinern begünstigt.

Angst vor Hunden überwinden

 


Die Angst vor Vierbeinern kann die Lebensqualität einschränken

Die Lebensfreude sinkt, wenn die Angst vor Hunden den Alltag bestimmt, weil Hunde fast überall zu finden sind. Viele verantwortungsbewusste Hundebesitzer erziehen den eigenen Hund so, dass er andere nicht bedrängt.

Es gibt aber leider auch rücksichtslose Hundehalter, die teilweise sehr große Hunde haben und zulassen, dass sich diese Hunde den Kindern fast auf Augenhöhe nähern.

Das Risiko, das der Hund das Kind beißt ist grundsätzlich vorhanden und allein schon von der Körpermasse her kann der schwere Hund das leichte Kind umrennen oder umwerfen, wenn er die Pfoten auf die Schultern des Kindes stellt.

Das Kind sieht die scharfen Zähne des Hundes und fühlt sich dem Hund hilflos ausgeliefert, wenn kein Erwachsener zeitnah eingreift. Negative Erlebnisse aus der Kindheit mit Erwachsenen, die zusehen anstatt zu helfen, sind oft de Basis, für eine negative Grundeinstellung gegen Hunde als Erwachsener mit unangenehmen Panikattacken oder Angstzuständen.


Die Hundephobie wird von einigen Hundehaltern oft belächelt

Wer mit seiner Hundephobie nicht ernst genommen wird, steigert sich in vielen Fällen noch mehr in seine Angstzustände hinein, sodass beim Anblick von Hunden sofort die Alarmglocken klingeln.

Hundehalter haben die gesetzliche Pflicht, den Hund so zu halten, dass andere Menschen nicht bedroht oder gefährdet werden. Falls der Hundehalter das nicht tut, „darf“ die andere Seite die Konsequenzen tragen. Die Quelle der Angst ist im Prinzip nicht der Hund, sondern der Hundehalter, der den Hund zum Beispiel nicht anleint.

Wildes Schwanzwedeln und lautes Bellen sind für Menschen mit einer Hundephobie so bedrohlich, dass sie nur noch flüchten möchten.

Das geht aber nicht immer, wer mit einem Hund, der laut bellt in öffentlichen Verkehrsmitteln sitzt, kann frühestens an der nächsten Station aussteigen.

Die Tour wird dann für Fahrgäste, die Angst vor Hunden haben, zum Spießruten laufen, wenn der Hundehalter den Hund nicht beruhigt. Sobald dann noch hinzukommt, dass man der einzige Fahrgast mit einer Hundephobie ist und die anderen Fahrgäste keinerlei Verständnis für die unangenehme Situation haben und lautstark darüber lachen, fühlt sich der Betroffene sehr schnell isoliert.

Angst vor Hunden überwinden

Die Therapie gegen die Hundephobie erhöht die Lebensqualität

Wer so viel Angst vor Hunden hat, dass auf dem Schulweg oder auf dem Weg zur Uni große Umwege gemacht werden, weil im einen oder anderen Vorgarten der große Hund bereits wartet, sollte eine Therapie gegen die Hundephobie in Erwägung ziehen.

Angst vor Hunden überwindenAngstzustände lassen sich zum Beispiel mit einer Psychotherapie reduzieren, eine minimale Grundangst vor Hunden ist nicht therapiebedürftig, weil sie normal ist, denn von jedem Hund geht tatsächlich ein gewisses Angriffsrisiko aus.

Allerdings wird eine entspannte Freizeitgestaltung mit Joggen, Rad fahren oder Spazieren gehen fast unmöglich, wenn die Angst vor Hunden so groß ist, dass sie zu Schweißausbrüchen oder starkem Herzrasen führt.

Belastende Ereignisse mit Hunden in der Vergangenheit und wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden sind zwei Gründe, die zur Hundephobie führen. Das erlernte Verhalten lässt sich durch positive Erlebnisse mit Therapiehunden Schritt für Schritt wieder abtrainieren, um zu versuchen, die Nähe des Hundes auszuhalten.

Ziel der Therapie ist es, Hunde und die Hundesprache besser kennenzulernen, damit die zerstörende Angst einem aktiven Umgang mit dem Hund weicht.

Für leichtere Fälle oder fehlende Therapeuten in der näheren Umgebung gibt es auch eine Onlinetherapie, die Kosten werden zurzeit im Gegensatz zu den USA oder England in Deutschland noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Mit nützlichen persönlichen Tipps, die den Alltag mit Hunden stress- und angstfreier machen.


Die Angst vor Hunden hat zwei Seiten

Die Angst vor Hunden sollte auch deshalb behandelt werden, weil Menschen, die sehr viel Angst vor Hunden haben, den Hund so ängstigen können, dass er aus diesem Grund aggressiv wird.

Nicht nur Menschen mit einer Hundephobie haben Angst vor dem lautstarken Bellen, wenn der Betroffenen vor Angst sehr laut schreit, bekommt der Hund ebenfalls Angst.

Wenn beide dann zum Beispiel im Fahrstuhl aufeinandertreffen, kann es zu ernsten Problemen kommen. Negative Gefühle wie Wut gegen den Hund, weil von ihm eine Bedrohung ausgeht, verstärken die persönliche Angst vor Hunden und mit einer Hypnose-Therapie lässt sich die Angst in vielen Fällen reduzieren, wenn der Betroffene wirklich bereit ist für eine Therapie.

Angst vor Hunden überwinden

 

Die Kritikfähigkeit lässt sich durch eine Hypnose Trance herabsetzen und danach kann Einfluss auf unbewusste Prozesse im Körper genommen werden. Viele sind in der Angstspirale vor Hunden so gefangen, dass sie alleine kaum noch einen Weg aus der Angst finden.

Mit einer modernen Hypnose geht der Therapeut an die Wurzeln der Angst und versucht das Unterbewusstsein, in dem sich viele Angstgedanken festgesetzt haben, langfristig zu neutralisieren.

Für leichte Fällen gibt es nach Genehmigung des Hausarztes die Hypnose-CD, um einen Weg zu finden, unangenehme Gefühle und Ängste in Verbindung mit Hunden abzubauen, damit der Alltag nicht von der Hundephobie gestört wird.


Verschiedene Therapie-Möglichkeiten testen

Jeder der mit der Hypnose-Therapie keinen oder zu wenig Erfolg hatte, sollte die Psyche-Therapie ausprobieren und umgekehrt, weil jeder Patient anders auf die unterschiedlichen Therapieformen anspricht.

Es sollten keine sofortigen Heilungschancen erwartet werden, denn eine Hundephobie, die sich jahrelang aufgebaut hat, kann nicht an einem Tag wieder abgebaut werden. Die Betroffenen müssen Geduld mitbringen und sich realistische Therapieziele setzen, um das Endziel der Therapie zu erreichen.

Jeder Bekannte, der einen Hund hat, kann im Prinzip zusätzlich hilfreich sein, wenn er die Eigenheiten des Hundes dem Nichthundehalter, der eine Hundephobie hat, erklärt. Ist der Hund noch am Spielen oder ist das Spiel vorbei, Laien können die Zeichen, die der Hund setzt schwer erkennen.

Hunde, die ohne Leine auf den Betroffenen zu rennen, setzen sofort eine Welle der Angst in Bewegung. Das Gefühl, eine Art Beute des Hundes zu sein und sich nicht mehr wehren zu können, macht den Menschen, der Angst vor Hunden hat, so machtlos, dass die Angst die Überhand gewinnt.

Tierfreunde schütteln oft verständnislos den Kopf und verstehen die Ängste des Angegriffenen gar nicht, weil sie bisher keine negativen Erlebnisse mit dem Hund hatten. Die Hundehalter Tag für Tag mit dem Hund zusammen und können das Verhalten des Tieres genau einschätzen.

Unbeteiligte, die einfach nur spazieren gehen möchten und dem unbekannten Hund begegnen, haben die schlechteren Karten.

„Der Hund möchte doch nur spielen“

…meinen viele Hundebesitzer leichtfertig, ohne zu berücksichtigen, dass es Menschen mit einer Hundephobie gibt, dessen Auswirkungen sich mit einer Therapie und rücksichtvolleren Hundebesitzern reduzieren lassen.

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